Die Reichen werden wieder reicher.
Die Reichen werden wieder reicher.
„Das weltweit in Bargeld, Aktien, Fonds oder anderen Wertpapieren angelegte Vermögen ist im vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. Insgesamt nahmen die privaten Depot-Vermögen global um 11,5 Prozent auf 111,5 Billionen Dollar zu. Damit konnten Investoren ihre Verluste aus dem katastrophalen Börsenjahr 2008 im Schnitt nahezu ausgleichen. Dies ergibt eine Studie der Beratungsfirma Boston Consulting Group…
Europa bleibt die reichste Region der Welt mit einem Vermögen von 37,1 Billionen Dollar… Auf Rang zwei folgt Nordamerika mit 35,1 Billionen Dollar vor Japan mit 14,9 Billionen Dollar.
Die Wachstumslokomotive der Schwellenländer schiebt die Weltwirtschaft aus des Wirtschaftskrise.
Wenn die reichen Industriestaaten ihr Schulden- und Finanzsystem nicht schnellstens geregelt bekommen - und das schaffen sie nicht, wie man sieht – dann ziehen die Schwellenländer weiter.
Die höchsten Wachstumsraten im Depot verzeichnete allerdings das restliche Asien mit 22 Prozent, wo die Vermögen damit fast doppelt so stark zulegten wie der weltweite Durchschnitt…
Auch die Zahl der Millionäre stieg 2009. Weltweit
zählte BCG 11,2 Millionen Millionärs-Haushalte… Die meisten Millionäre gibt es
in den USA mit 4,7 Millionen vor Japan mit 1,2 Millionen, China mit 670 000,
Großbritannien mit 485 000 und Deutschland mit 430 000…“
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Die
reichsten Menschen der Welt
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Liste
der reichsten Deutschen
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Chinesischer
Milliardär muss in den Knast
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Wer
die meisten Steuern zahlt
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Wofür
die Reichen ihr Geld ausgeben
Geldvermögen auf Rekordniveau FAZ.NET
Allianz Global Wealth Report 2010
„… Wie aus dem am Dienstag in
Frankfurt erstmals vorgestellten Global Wealth Report der Allianz hervorgeht,
verfügt jeder Deutsche im Durchschnitt über knapp 57 000 Euro Geldvermögen… Im
internationalen Vergleich liegen die Deutschen mit ihrem Vermögen nur auf Rang
16 der 50 untersuchten Länder… Insgesamt
belief sich das Vermögen Ende 2009 auf gut 82 Billionen Euro …
Die Verschuldung der privaten
Haushalte beträgt in den Industrieländern 87 Prozent des Bruttoinlandsprodukt
(BIP), in den Schwellenländern hingegen nur 16 Prozent. In den Vereinigten
Staaten und Japan beträgt aber auch das Geldvermögen mehr als 300 Prozent des
BIP, in Deutschland 185 Prozent, in China aber nur 87 und in Indien 60 Prozent…
Insgesamt liegen rund 84 Prozent
des Weltvermögens in den Vereinigten Staaten (39 Prozent), Westeuropa (31
Prozent) und Japan (14 Prozent). Die jüngste Krise hat aber die Angleichung
zwischen Schwellen- und Industrieländern beschleunigt.
Während das Vermögen der Amerikaner noch 12 Prozent unter dem Rekordwert des Jahres 2007 liegt und das der Griechen sogar um 14 Prozent, sind die Geldvermögen in den meisten Schwellenländern auch während der Krise gestiegen, allerdings auf sehr geringem Niveau. So haben die Chinesen im Schnitt gut 2500 Euro auf der hohen Kante, die Russen 1400 Euro und die Inder gar nur wenig mehr als 500 Euro. Mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre sind die Geldvermögen in Lateinamerika und Asien (ohne Japan, Singapur und Taiwan) jedoch um durchschnittlich 13 Prozent im Jahr gewachsen, in Osteuropa sogar um 17 Prozent, während die Geldvermögen über alle Länder hinweg je Einwohner nur um 2,8 Prozent gestiegen sind und damit noch nicht einmal die Inflation von 3,4 Prozent im Jahresdurchschnitt auszugleichen vermochten…“
Wie sich die Gewichte zugunsten Chinas verschieben
Unicef: Täglich sterben 24 000 Kinder weltweit handelsblatt
7. Sept. 2010 „Tagtäglich sterben laut Unicef weltweit 24 000
Kinder an vermeidbaren oder
behandelbaren Krankheiten… Zehn Jahre nach Verabschiedung der Millenniumsziele betonte
Unicef, es gebe einige Fortschritte, aber es sei noch viel mehr Hilfe für die
ärmsten Kinder nötig… Jungen und Mädchen aus den ärmsten Bevölkerungsgruppen
haben ein doppelt so hohes Risiko, noch vor ihrem fünftem Geburtstag zu sterben
als ihre wohlhabenden Altersgenossen. Zwar gehen mehr Kinder zur Schule als
noch vor einigen Jahren, aber über 100 Millionen Kinder haben dennoch keinerlei
Schulbildung. Benachteiligt sind vor allem Mädchen… Untergewicht und chronische Mangelernährung sind vor allem
im südlichen Afrika und in Südasien verbreitet. Kinder auf dem Land sind
doppelt so stark gefährdet wie Stadt-Kinder. Die Auswirkungen treffen laut
Unicef die ärmsten Familien immer am härtesten und bedeuten Flucht,
Armut, Hunger und Obdachlosigkeit für Millionen Kinder.“
Die Weltbevölkerung umfasst heute rund 6,9 Milliarden
Menschen… Die UNO rechnet bis 2015 mit
einem Bevölkerungswachstum von rund 79 Millionen Menschen pro Jahr…Die Größe der
Weltbevölkerung vor 2000 Jahren wird auf 170 bis 400 Millionen geschätzt… Das Römische Reich soll zu Beginn
unserer Zeitrechnung 57 Mio. Menschen gezählt haben, das Chinesische Reich 75 Mio. Einwohner… Vor 1000 Jahren lebten 250 bis 350 Mio. Menschen…
Vor 500 Jahren hat die Weltbevölkerung 425 bis 540 Mio. betragen… Innerhalb
des 20. Jahrhunderts hat sich die Weltbevölkerung fast vervierfacht. 1927: 2 Milliarden, 1960: 3 Milliarden, 1974: 4 Milliarden, 1987: 5 Milliarden und 1999: 6 Milliarden Menschen… Bei einem
Bevölkerungswachstum von jährlich rund 79 Millionen Menschen steigt die Zahl
der Erdenbürger in jeder Minute um 150 und jeden Tag um über 216.000. Im Jahr
2006 wurden 136 Millionen geboren und 58 Millionen starben… Der überwiegende
Anteil des Bevölkerungswachstums findet derzeit in den Entwicklungsländern bzw. in den wenig entwickelten und ärmeren Staaten der Welt statt…“
18. September 2010
Von Bettina Schulz
„In den kommenden 15 Jahren werden die Städte in den großen Schwellen-ländern der Welt rapide wachsen.
und all diese neuen
Stadtbewohner brauchen Elektrizität, frisches Wasser und nutzbare Straßen,
Zugverbindungen und in den großen Metropolen gar Untergrundbahn-Verbindungen.
22. September 2010
Die Armut in der Welt ist auf dem Rückzug.
Doch wie groß ist daran der Anteil der
reichen Länder?
Vor zehn Jahren beschlossen die Teilnehmer die „Millenniums-Erklärung“, aus der später acht Ziele plus diverse Unterziele abgeleitet wurden. Zu den wichtigsten gehört das Versprechen, den Anteil der Menschen, die in absoluter Armut leben und die nicht genug zum Essen haben, bis zum Jahr 2015 im Vergleich zu 1990 um die Hälfte zu verringern. Darüber hinaus sollen die Grundbildung gefördert, Kinder- und Müttersterblichkeit reduziert und gefährliche Krankheiten wie Aids oder Malaria bekämpft werden…
Zehn der fünfzehn Jahre sind vergangenen. Die diversen
Quoten zeigen Fortschritte, aber ebenso das, was noch zu tun ist. Der Anteil
derer, die in absoluter Armut leben, ist zwar deutlich gefallen, aber nicht
überall gleich; Afrika bleibt der Sorgenkontinent. Hier leben nach wie vor mehr als die Hälfte aller
Menschen in bitterer Armut…
Hinter den Quoten verbirgt sich großes, erschreckendes
Elend. Es reicht nicht aus, auf Zielverfehlungen reflexartig mit der Forderung
nach mehr Geld zu reagieren. Ware es so einfach, müsste Afrika viel besser
dastehen. Der Kontinent liegt schon lange im Zentrum der Hilfsanstrengungen.
Immer mehr weiße Allradfahrzeuge von Hilfsorganisationen durchpflügen seine
Länder, aber die Erfolge sind gering. Fast wirkt es so, als wenn die Ergebnisse
in einem umgekehrten Verhältnis zum Mitteleinsatz stünden.